Aufholen – und demnächst doch einholen? Ostdeutsche Firmen setzen auf neue Produkte.

16. November 2009

Am 9.11. war viel vom Vereinigungsprozess die Rede, von der Wiederherstellung der staatlichen Einheit, vom Zusammenfinden der Menschen, von sich angleichenden Mentalitäten, aber auch von unerledigten Aufgaben auf all diesen Feldern. Relativ wenig war dabei von der Wirtschaft die Rede. Sie ist ein allzu prosaisches Gebiet, wenig geeignet für Festreden.

Umso erfreulicher ist es, dass gerade am 9. November eine Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) erschienen ist, die der ostdeutschen Industrie bescheinigt, ihr Aufholprozess sei in vollem Gange und die Produktivität habe schon beträchtliche Fortschritte gemacht.

Das kann man detailliert im frei abrufbaren Volltext nachlesen. Der eilige Leser wird sich mit der entsprechenden Pressemitteilung begnügen. Diese bringt den Aufholprozess in Verbindung mit der Tatsache, dass ostdeutsche Firmen zunehmend auf die Entwicklung neuartiger Produkte setzen.

Links:

DIW -Meldung und Publikation

Die (Schalt)Zeit 09.11.1989 - 09.11.2009

3. November 2009

historischer Zufahrtsweg zur Schaltzeit Zentrale

historischer Zufahrtsweg zur Schaltzeit Zentrale


Fast jeden Morgen gehe ich über die Oberbaumbrücke. Vor knapp 20 Jahren zum ersten Mal. Und nun vielleicht zum 5.000ten. Und doch, noch immer ist es etwas Besonderes. Mitunter habe ich dann den Klang der Stimme meines Vaters im Ohr aus einer Zeit als wir regelmäßig mit unserem Wartburg auf der Stralauer Allee entlang der Mauer fuhren. „Da können wir nicht rüber. Da drüben die hohen Häuser; das ist schon West-Berlin.“

Viele Deutsche haben solche Orte. Und daher ist es erfreulich, dass der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ein Online Spezial -abseits des „Jubiläumslärms“ in den Medien- zusammengestellt hat, welches eindrucksvolle und vor allem persönliche Bilder zeichnet. Das multimediale Projekt “20 Jahre 20 Orte” stellt 20 Orte in Berlin und Brandenburg vor, die sich seit der Wende besonders verändert und dabei oft völlig anders als erwartet entwickelt haben.

So berichtet beispielsweise ein inzwischen verheiratetes Paar von den Anfängen ihrer Ost-West-Liebe, die allabendlich am Tränenpalast ihre vorübergehende Trennung erlebte. Eine Pfarrerin der Gethsemanekirche schildert die Repressalien, die in der Vorwendezeit zu erdulden waren. Und eine Zeitzeugin aus der ehemaligen Exklave Steinstücken berichtet aus der Zeit, als man den kleinen Ort vor West-Berlin nur mit dem Hubschrauber verlassen konnte. Auch verschiedene Prominente wie Wolfgang Thierse, Star-Friseur Udo Walz und die Literaturkritikerin Iris Radisch kommen zu Wort und schildern die Veränderungen “ihrer” Orte. Weitere sind der Palast der Republik, der ehemalige Grenzübergang Dreilinden und natürlich die Oberbaumbrücke.

Mit dabei ist auch Eisenhüttenstadt u.a vertreten durch den dort verwurzelten Buchautor Andi Leser. Im Interview bekennt auch er „… die Stadt lässt mich nicht los.“ – Gut zu hören, und ergreifend zu wissen. Es gibt sie überall in unserer Republik, die Menschen mit ihren ganz persönlichen Orten der Wende, denen sie sich bis heute verbunden fühlen und deren Schicksalen sie nicht gleichgültig gegenüberstehen.

Das tut gut. Denn frei nach Wir sind (waren) Helden gilt: Die Zeit heilt alle Wunder.

Foto: Lucky_Catz

Reblog this post [with Zemanta]

Neu im Schaltzeit Verlag - Andi Leser “Hinz-und Kurzgeschichten”

28. August 2009

SelbstANZEIGE – “Titel durch klicken hinzufügen!”
Hermann Schulze-Delitzsch Reden und Schriften

Stimmen zum Buch:

»Wow!« (Der Tierfreund)
»Mensch toll!« (Der Menschenfreund)
»Echt klasse!« (Der Schulfreund)

»Er war jung und braucht jetzt das Geld!« (Locus Money)
»Nur wenige können so süß schreiben. Er Kandis.« (Der Blutzuckerspiegel)
»Fabulous! Fabulous!« (The New York Two-Times)
»Den här boken är inte på svenska.« (Hagens Nyheter)
… für mehr Stimmen klicken

Wo gibt’s DAS BUCH? Im Schaltzeitverlag.de oder bei Amazon. Wer gleich im Dutzend bestellt, bezahlt nur zwölf Ausgaben, en Gros bestellt verringert sich der Preis auf sagenhafte 144 Exemplare.

Über den Autor:
Andi Leser lebt zurückgezogen von der Öffentlichkeit in Eisenhüttenstadt und Frankfurt/Oder. Anlässlich der Buchvorstellung wird er am 28.8.2009 in der Schaltzeit- Zentrale erwartet. Bei dieser Gelegenheit wird er sein Werk auch signieren. Ein weiterer Termin für eine Autorenlesung wird in Kürze bekannt gegeben. Verfolgen Sie dazu Pressesprecher Andi Hörer auf twitter.

VOIP for Mobile

17. August 2009

Der liebe gute Wettbewerb,

in einer Welt in der Produkte standardisiert und vergleichbar sind herrscht Preiswettkampf. VoIP (Voice over Internet Protocol) Dienste wie Skype oder Sipgate wurden zwar im Festnetz verteufelt, schafften dennoch ihren Durchbruch. Die Zeit wird knapp für Mobilfunk Provider, um sich auf den kommenden VoIP Wettbewerb einzustellen.

Was wurde diskutiert, ob Skype auf‘s iPhone darf oder nicht; oder ob man in den Nutzungsbedingungen mobiler Surfpakete VoIP Diensten gar per se untersagen kann. Schließlich wuchs der Druck aber. Branchengrößen wie T-Mobile und Vodafone führten Sondertarife ein, die gegen ein kleines zusätzliches Entgelt den Knebel nicht so bitter schmecken lassen sollten. Getreu dem Motto: „Wir verstellen keinen Weg! -aber, lieber Nutzer wir erheben Servicepauschalen, damit die Netze auch in Zukunft qualitativ mit steigenden Bedürfnissen Schritt halten können.”

Kundenwachstum ist begrenzt!
Ist der Markt erstmal gesättigt folgt die Kannibalisierung. Der erste Provider, der jetzt zubeißt, ist O2. Die spanische Mutter Telefonica gab grünes Licht, um aggressiv Kunden zu werben. Vorbei der Traum der anderen Provider, durch Zusatzleistungen eine höhere Rendite zu erlangen. Im Zeitalter von Open Innovation zeigt O2 sein „offenes Ohr” für die Bedürfnisse der Kunden. Gefragt nach seiner Haltung zu VoIP sagte gestern der O2 Europa-Chef Matthew Key gegenüber DPA:”Wir werden nicht versuchen das aufzuhalten, wenn die Kunden das nachfragen”. -Große Worte. VoIP auf dem Mobiltelefon für „Jedermann”. Ein Provider, der mit seiner Rolle als Bitbipe zufrieden ist und andere an den Gesprächsminuten verdienen lässt. Das klingt nach Revolution.

Als Betriebswirt leuchtet mir ein, dass die kleine O2 hier darauf setzt, dass ihr der VoIP Schnitt nicht allzu sehr wehtun wird. Denn nur die Platzhirsche müssen fürchten, dass ihre Infrastruktur dem Ansturm nicht standhält. Sowohl O2 als auch EPlus haben da sicher noch Reserven. Außerdem sind die Kunden es ja gewohnt, nicht immer im schnellsten Netz zu surfen. Wenn also VoIP dort sowieso nicht funktioniert, dann kann man ein paar mehr Kunden für die Internetpacks S bis L ganz gut verkraften. Schon EPlus hatte ja mit seinem ersten Datentarif gezeigt, wie man Kundenerwartungen hochleben lassen kann, um dann mit Geschwindigkeit diese gewaltig zu enttäuschen.

Ich selbst habe bei 02 VoIP schon probiert, aber so richtig funktioniert hat es nicht. Auf meinem HTC Touch Diamond 2 lässt sich zwar Skype bequem installieren, aber so wirklich Telefonieren darüber klappt nicht. Woran es liegt? Ob an Skype oder an O2 - keine Ahnung. Aber zumindest theoretisch geht‘s. Inwieweit mir diese Erfahrung jetzt als Kunde praktisch weiterhilft, ist einfach zu beurteilen. Gar nicht!

Open Innovation heißt eben auch, aktiv dafür zu sorgen, dass neue Dienste von Third Parties auch in meinem Netz laufen. Dazu gehört der Ausbau der Infrastruktur und Support. „…den Kunden nicht aufzuhalten” klingt mehr nach: Wir als Provider behindern Dich nicht. -Aber den Kunden wirklich zu unterstützen, seine Wünsche zu respektieren, diese zu hinterfragen und ihm dafür Lösungen anzubieten, ist was eine Firma ausmacht und echte Kundentreue verschafft. Aber vielleicht verstehen uns unsere Mobilfunkprovider irgendwann besser, wenn unsere Stimme via VoIP zu ihnen hinauf hallt.

Mit dieser Hoffnung.

Ihr André Winzer

Reblog this post [with Zemanta]

Schaltzeit Verlag sucht Hörbuch SprecherInnen

6. August 2009

leser_button

Neu: Des Schalters Lieblingsserien

5. Juni 2009

Das Schaltzeit Team freut sich über Verstärkung! Kathrin Wisböck ist seit 1. Juni dabei und wird die Schaltzeit mit ihrem geballten Fachwissen auf den Gebieten Medizin, Cartoon und Relationship-Management bereichern. Passend dazu, ihre ganz persönliche Top-Ten ihrer Serienhits.

1. Scrubs
2. Dr. House
3. The Wire
4. Californication
5. Simpsons
6. How I met your mother
7. Two and a half men
8. Grey´s anatomy
9. Gilmore Girls
10. Men in trees

Also, Einschalten! Und willkommen im Team Kathrin.

Schaltzeit sucht Kommunikator (Praktikum, m/w) Sommer 2009

24. April 2009
1896 Telephone, hand cranked magneto on right ...
Image via Wikipedia

Wir suchen ab sofort eine/n motivierte/n Praktikantin/en (m/w), für die Bereiche Projektleitung und Kommunikation. Insbesondere wird Unterstützung bei Schaltzeit-Projekten im Telekommunikationsumfeld benötigt, wie z. B. der Herausgabe einer Innovationszeitschrift für Deutsche Telekom. Zudem soll er/sie die Unternehmenskommunikation verbessern. Dazu soll eine Kommunikationslinie für Innen- und Außenkommunikation entwickelt werden.

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen einen Praktikumsplatz (mind. 4 Monate) mit flexiblen Arbeitszeiten, in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre und einem jungen Team. Sie erhalten Einblicke in die Methoden der technologischen Frühaufklärung bei großen Telekommunikationsunternehmen und die Chance praktische Erfahrung in der Leitung eines internationalen Projektes zu sammeln . Genügend Freiraum für die Umsetzung eigener Ideen und Projekte gibt es ebenfalls. Die Tätigkeit wird mit 500 Euro/Monat vergütet.

Qualifikation

Vorausgesetzt werden technisches Grundverständnis, sehr gute Englischkenntnisse, Zuverlässigkeit, Organisationstalent, gute Office-Kenntnisse, eine schnelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Handeln.

Weitere Anforderungen sind:

  • im Studium ab 3. Semester
  • alle Fachrichtungen, gerne interdisziplinär
  • Team- und Analysefähigkeit
  • kontaktfreudige Art

Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte per Mail an Erik Neumann: jobs@schaltzeit.de

Stellenausschreibung Praktikum Sommer 2009 - Kommunikation

Reblog this post [with Zemanta]

Die CeBit 2009 verbreitet Zuversicht. Zumindest ein bisschen.

13. März 2009

“I’ll be back.” Arnold Schwarzenegger -Keynote Speaker und Gouverneur des CeBIT-Partnerstaates Kalifornien- hatte es auf den Punkt gebracht. Er sei ein „big supporter of IT“. Und als solcher darf man davon ausgehen, dass trotz Krisen auch in Kalifornien bald wieder die Sonne scheinen wird. Auch wenn Green IT das Motto 2008 war, so versprach sich die Branche gerade in dem schwierigen Jahr 2009 auf dem Messegelände Hannover erhöhten Aufklarungsbedarf. Und durchaus, der Abschlussbericht liest sich auch entsprechend gut:

„Nach kraftvollem Start und gutem Verlauf verbreitet die CeBIT 2009 Zuversicht in der internationalen ITK-Branche.“ Und die Zuversicht lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: 4300 Aussteller Unternehmen aus 69 Ländern, 400.000 Besucher, (ok, knapp 20% weniger als 2008), aber „die Messe ist entsprechend den Erwartungen verlaufen. Im Mittelpunkt des Interesses standen in diesem Jahr vor allem die Themen Effizienzsteigerung und Kostensenkung in allen Bereichen der Business-IT.“

Was bleibt außer „vollen Auftragsbüchern” (lt. Abschlussbericht) noch in Erinnerung?
Vielleicht Stefan Gross-Selbeck, CEO der Xing AG mit seinen Erläuterungen zu sozialen Netzwerken „social Networking has just started yet“ oder dass der durchschnittliche Xing Nutzer immerhin 35 Jahre alt ist, Tendenz steigend… oder T-Mobil Sprecher Georg Pölzl der darauf aufmerksam macht, dass „high performing mobile networks“ in Zukunft der Schlüssel sind; sein Ziel „always provide the fastest connection“…oder Leo Apotheker, Co-CEO von SAP, der in seinem Vortrag nachdrücklich eine „new reality of responsible business“ anmahnte?

Erkenntnisreicher erscheint da schon der Beitrag von Sevenload Gründer Ibrahim Evsan vom Webciety Medien 2.0 Panel, der zumindest für einen Wachrüttler sorgen dürfte. Sein erfrischender Appell: „Facebook investiert in die Plattform - Amazon, Google, Myspace und Ebay. Wir müssen in Deutschland mutig sein und mehr Geld in die Hand nehmen. Die sogenannten „digital natives“ werden nur noch international einkaufen. Wir haben eine Verschiebung des Marktes in Richtung USA. Wenn es so weitergeht dann wird man in 10 Jahren nur noch international einkaufen und wer das nicht erkennt, also naja, dann brauchen wir hier nicht mehr weiter zu reden und können die CeBIT direkt einpacken. Dann gehen wir gleich in die USA…“

"think small -phone big" pong-3d robotics
think small - phone big Pong in 3D auf Zuwink Robotics hat ein Wasser gewittert

_______________________________________________________________________________________

Für Schaltzeit war 2009 in der Reihe der CeBIT-Besuche eine durchaus positive Überraschung. Zwar können wir leider nicht unbedingt auf vollere Auftragsbücher verweisen, jedoch das breite Interesse für unseren aktuellen Trendreport Mobile Payment und aufschlussreiche Gespräche an den Fraunhofer Ständen zählen zu den erfreulichen Eindrücken. Und letztlich hatten wir –das ganz nebenbei- bei den Convergator Awards auch das richtige „Näschen“. Insofern gilt für uns wahrscheinlich auch 2010:
„We’ll be back.“

Reblog this post [with Zemanta]

Die Berlinale begrüßt Kate Winslet und Gael Garcia Bernal

5. Februar 2009
Silver Bear from Berlinale.
Image by *Solar ikon* via Flickr

Heute wird die 59. Berlinale eröffnet. 400 Filme, 15 Tage volles Programm.

Wir freuen uns auf viele einzigartige Momente von denen wir begeistert erzählen können. Und das trotz oder besser dank einer konsequenten No-Recording-Policy im Saal. Kein Handy. Kein Tape. Kein Recorder. Nichts. Alles verboten. FBI Warning. Es drohen Gefängnis oder noch schlimmer strafende Blicke der Mitzuschauer.

Eine Wohltat - großartig und, wenn auch ungewollt, im Trend! Denn was müssen wir als Technology- Scouting Experte und eifriger Internetter auf einem unserer Lieblingsblogs lesen: „Technology is great but are we forgetting to live?“

Immer kostbarere Momente gehen uns durch Technologie verloren, weil wir uns permanent genötigt sehen alles zu dokumentieren. Sicher so eindeutig ist das nicht (Wer möchte nicht gern mal auf dem roten Teppich stehen?) und ganz neu ist es auch nicht (Ist überhaupt irgendetwas ganz neu im Internet?), aber in Zeiten der Spitzentechnologie für die Hosentasche und der digitalen Tagebuchfunktion meiner Digicam ist das Thema durchaus geeignet, um mal etwas tiefer einzusteigen. Nicht jeder Blogartikel der mal kurz an der Oberfläche (”great post!”) klickt kann das.

Soweit zur Einleitung. Natürlich müsste ich hier jetzt noch mehr erläutern, die Meinungen und Kommentare von Blogger A-F dazu geben, jeweils klickbar (blau), mit entsprechendem Verweis, Videoposting, Fotogalerie und schlusslich den eigenen Standpunkt untermauernd mit einer Einladung zur Diskussion im Kommentarfeld… Standard.

berlinale-copy

Kann aber auch nicht schaden, wenn der Rechner derweil runterfährt und der Leser sich selbst seinen Schluss überlegt. Zwei Bilder sagen mehr als zweitausend Worte …

So, jetzt aber ab in’s Kino. Ich muss etwas früher da sein. Kate Winslet und Gael Garcia Bernal haben sich angekündigt. Mein Iphone ist noch nicht aufgeladen. Ein Zeichen?

Bildkomposition: Berlinalehund sowie Obamas Inaugoration

Reblog this post [with Zemanta]

„Leap Year 2600“ - Bestellen Sie jetzt!

8. Januar 2009

Wer hätte gedacht, dass eine Sekunde so viel Schaden anrichten kann? Erinnerungen an die großen Umstellungen werden wach: 1999 auf 2000, DM auf Euro, Steinzeit auf Bronzezeit….

In Großbritannien stürzten pünktlich zum Jahreswechsel 2008/2009 viele TV-Settop-Boxen für Satelliten-Empfang ab, da die Satelliten-Uhrzeit nicht mehr mit der der TV-Boxen übereinstimmte.

Auch viele Handys sowie Linux- und Windows-PCs wurden Opfer der Schaltsekunde. Doch am härtesten hatte es Microsofts MP3-Player “Zune” erwischt. Pünktlich um 0:00_01 Uhr am 1.1. 2009 verfielen diese Geräte in ein digitales Koma. Microsoft hat den Fehler bereits eingeräumt und gab als Erklärung den letzten Tag des Schaltjahrs 2008 an, mit dem der Zune nicht umgehen könne.

Um solche Probleme in der Zukunft zu vermeiden, legen wir Ihnen nochmals nachdrücklich unser Servicepaket 1 ans Herz. Was wird wohl sonst mit ihrem PC oder MP3-Player im Jahr 2600 passieren, wenn wir es nicht mehr nur mit einer Schaltsekunde, sondern einer ganzen Schaltstunde zu tun haben?

Wir freuen uns darauf, Ihnen einen hindernislosen Jahreswechsel zu verschaffen und nehmen Ihren Auftrag gerne noch heute entgegen.

Bildquelle Flickr

Reblog this post [with Zemanta]