web3Dcamp – es war so weit

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Am Samstag (8.9.) war es so weit, das erste Barcamp in Second Life fand statt. Zahlreiche Teilnehmer fanden den Weg ins Corecon Convention Center, um sich dort über die verschiedenen Möglichkeiten, die Second Life bietet, auszutauschen.

Hier ging es z.B. ums Unterrichten und Lernen in Second Life, sowie technische Realisierungsmöglichkeiten für breite Interaktionsmöglichkeiten in solchen E-Learning-Kursen. Jim Gustafson alias Marian Heddesheimer berichtete über seine Erfahrungen in diesem Bereich und auch über das Erstellen von Machinimas (computeranimierte 3D-Filme, die mit Game-Engines gemacht werden und in Echtzeit wiedergegeben werden können). Patrick Wunderland alias Andreas Mertens sprach über die Möglichkeiten zur Erfolgsmessung von Firmenpräsenzen in Second Life.


Die Teilnehmer trafen sich in Gestalt ihrer Avatare. Sie saßen im Auditorium des virtuellen Konferenzzentrums und konnten dort ganz normal mit einander sprechen und sich sehen.

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Über Whiteboards wurde im Foyer der Zeitplan nach der Vorgehensweise eines Barcamps entwickelt, so dass man problemlos sehen konnte, wer wann sprechen bzw. zuhören wollte. Über die Voice-Funktion war es möglich, die Redner zu hören, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Auch bei der technisch zulässigen Obergrenze von ca. 40 Avataren, die sich gleichzeitig auf einer Sim des Centers aufhielten, funktionierte Voice fast ohne Störungen. Man ist also nicht mehr nur auf die Chat-Funktion angewiesen, was die Kommunikation vielseitiger und persönlicher macht. Die von Second Life-Experte Sebastian Küpers (The Otherland Group) organisierte “Unkonferenz” (Konferenz ohne feststehendes Programm) zeigte, dass es möglich ist, einfach und bequem innerhalb von Second Life zu kommunizieren, und sie war ein weiterer gelungener Test der Nutzung von Second Life im geschäftlichen Bereich.

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Auch das klar strukturierte Corecon Convention Center erwies sich als geeigneter Ort. Als Teilnehmer konnte man sich leicht zurechtfinden und vor allem die Anschlagtafeln, die über den Ablauf der Veranstaltung informierten, trugen zum einfachen Zurechtfinden bei. Das web3Dcamp wurde insgesamt sehr positiv aufgenommen. Selbstverständlich können solche virtuellen Unkonferenzen nicht nur das 3D-Web, sondern viel weiter gefasste Themenbereiche abdecken – wie auch die realen Barcamps.

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Die Teilnehmer des web3Dcamp sind herzlich eingeladen, Vorschläge und Anregungen etc. als Kommentar im Schaltzeit-Blog anzumerken. Weitere Informationen und Erfahrungsberichte so wie kurze Videos finden Sie auf http://web3dcamp.pbwiki.com/Feedback und dem Blog Live Online Collaboration.

Foto: pixelsebi (c) flickr.com; Katrin Kahle
Text: Angelika Daniels

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