aka-aki im elchtest

Aka-Aki-Header

Ein altbekanntes Problem der mobilen Individualgesellschaft: Man/frau ist unterwegs – in einer unbekannten Bar, in einer unbekannten Stadt oder gleich beides zusammen – und inmitten von Menschenmassen allein.

Doch das muss nicht sein! Wie wäre es, wenn es ein Ding gäbe, dass Menschen anzeigt, denen es genau so ergeht oder die ähnliche Interessen wie man selbst hegen. Das gibt es jetzt – mit aka-aki. Grundvorraussetzung für Aka-Aki ist ein Bluetooth fähiges Handy. Meines ist leider zu alt.

Aka-Aki ist ein kostenloses Javaprogramm fürs Handy. Via Bluetooth erkennt das Handy im Umkreis von 20 Metern, welche anderen Akivisten* in der Nähe sind. Dann nimmt das Handy eine Internetverbindung zur Aka-Aki-Datenbank auf und übermittelt die Profile der Akivisten. So ist man Teil einer vernetzten Community. Der umtriebigste Akivist wird derzeit sogar mit einem T-Shirt belohnt.

Kritik: Der Vorwurf der totalen Überwachung à la Stasi 2.0 ist laut Aka-Aki so nicht haltbar, denn das Programm weiß eben nicht, wo seine Nutzer sich gerade aufhalten. Es “weiß” lediglich, wer gerade in der Nähe ist; ist also kein location-based service, sondern ein proximity-based service.

sympathisch: die rigorose kleinschreibung auf der website. warum nicht auch im blog? Aka-Aki funktioniert als kostengünstige Limited (registriert in Birmingham) und hat seinen Sitz wie wir in Berlin. Das Programm befindet sich derzeit noch im “Elch-Test” (Betatest) und kann nur nach Einladung genutzt werden. Viel Erfolg!

Text: Walter Schalter
Bild: www.aka-aki.com

* Akivist ist eine von mir erfundene Bezeichnung für die Nutzer der Software Aka-Aki, in Anlehnung an das Wort Aktivist.

Einen Kommentar schreiben