Der 15. Geburtstag des Internets?

Den Tagesmedien kann man entnehmen: Das Internet hat heute seinen 15. Geburtstag. Falsch, alles Quatsch und trotzdem wahr. Da werden verschiedene Ereignisse zusammengeknotet und als ein Ereignis präsentiert. Wie könnte es bei einem Medium auch anders sein, bei dem alles mit allem vernetzt ist? Da verzerrt’s die Wahrheit halt ein wenig.

Laut Wikipedia ging das Internet aus dem Arpanet hervor, welches bereits 1962 entwickelt wurde. Das Arpanet der US-Luftwaffe war eine dezentrale Struktur, die Universitäten und Forschungseinrichtungen miteinander verband. Dieses Computernetz wurde durch die Erfindung des Betriebssystems UNIX und der elektronischen Post (E-Mail) auf sinnvolle Weise erweitert.

Die eigentliche Innovation setzte erst mit der Erfindung des World Wide Web ein. Das WWW wurde 1989 im CERN von Tim Berners-Lee entwickelt. Nun konnten Inhalte von Laien via Webbrowser aufgerufen werden, Hypertext lautet das Zauberwort. Das Web ist ein Netz im Netz. Während das Internet ein Netz aus miteinander verknüpften Rechnern ist, die sich mittels Internetprotokollen (TCP/IP) verständigen, ist das World Wide Web ein Gewebe aus miteinander verknüpften Seiten, die sich mittels Hypertext Transfer Protokoll (HTTP) “unterhalten”.

Am 30. April 1993 wurde dann dieses Netz der Forschereliten für die Allgemeinheit zugänglich gemacht. Mit dem kostenlosen Webbrowser Mosaic, der kurz darauf angeboten wurde und neben Texten auch Grafiken anzeigen konnte, setzte der bis heute anhaltende Boom ein. Aus diesem Grund wird dieses Datum gern mit der Geburt des Internets gleichgesetzt, denn in der öffentlichen Wahrnehmung erscheint das nun mal so.

Die Erfindung des Internets wird von vielen Experten mit der Erfindung des Buchdrucks gleichgesetzt, die ebenfalls die Kultur der Menschheit nachhaltig verändert hat. Die Metapher vom Netz, die ja in Bezeichnungen wie Net, Web, Nexus und Grid durchscheint, greift auch auf andere Bereiche über. Der Freundes- und Bekanntenkreis heißt heute Netzwerk und in Analogie zum Neuronennetz wird das Internet gern als Superhirn gesehen.

Die Sache hat aber auch Nachteile. So habe ich heute gelesen, das das Internet einen enormen Stromverbrauch erzeugt, denn Server und Heimcomputer sind durchweg in Bereitschaft. Darum genehmige ich mir ab morgen ein verlängertes Wochenende und lasse den Rechner im Büro stehen. Der Umwelt zuliebe.

Foto: Broiler (c) aboutpixel.de

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  1. stromverbrauch-reduzieren

    links from TechnoratiIch kann aus eigener Erfahrung die Canon Powershot G1 mit Lithium Ionen Akku empfehlen. In der Regel bekomme ich den Akku an einem Tag (etwa auf Reisen, oder wenn ich auf einer Veranstaltung fotografiere) nicht leer. Beispiel: 130Fotosmit eingebautem Blitz innerhalb ca. 90 Minuten mit eingeschaltetem Display und IBM Microdrive, dann war sie erst leer. Oder tagsüber 160 Fotos ohne Blitz mit meistens eingeschaltetem Display (auch mit IBM Microdrive) innerhalb von ca. 2

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