Die CeBit 2009 verbreitet Zuversicht. Zumindest ein bisschen.

“I’ll be back.” Arnold Schwarzenegger -Keynote Speaker und Gouverneur des CeBIT-Partnerstaates Kalifornien- hatte es auf den Punkt gebracht. Er sei ein „big supporter of IT“. Und als solcher darf man davon ausgehen, dass trotz Krisen auch in Kalifornien bald wieder die Sonne scheinen wird. Auch wenn Green IT das Motto 2008 war, so versprach sich die Branche gerade in dem schwierigen Jahr 2009 auf dem Messegelände Hannover erhöhten Aufklarungsbedarf. Und durchaus, der Abschlussbericht liest sich auch entsprechend gut:

„Nach kraftvollem Start und gutem Verlauf verbreitet die CeBIT 2009 Zuversicht in der internationalen ITK-Branche.“ Und die Zuversicht lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: 4300 Aussteller Unternehmen aus 69 Ländern, 400.000 Besucher, (ok, knapp 20% weniger als 2008), aber „die Messe ist entsprechend den Erwartungen verlaufen. Im Mittelpunkt des Interesses standen in diesem Jahr vor allem die Themen Effizienzsteigerung und Kostensenkung in allen Bereichen der Business-IT.“

Was bleibt außer „vollen Auftragsbüchern” (lt. Abschlussbericht) noch in Erinnerung?
Vielleicht Stefan Gross-Selbeck, CEO der Xing AG mit seinen Erläuterungen zu sozialen Netzwerken „social Networking has just started yet“ oder dass der durchschnittliche Xing Nutzer immerhin 35 Jahre alt ist, Tendenz steigend… oder T-Mobil Sprecher Georg Pölzl der darauf aufmerksam macht, dass „high performing mobile networks“ in Zukunft der Schlüssel sind; sein Ziel „always provide the fastest connection“…oder Leo Apotheker, Co-CEO von SAP, der in seinem Vortrag nachdrücklich eine „new reality of responsible business“ anmahnte?

Erkenntnisreicher erscheint da schon der Beitrag von Sevenload Gründer Ibrahim Evsan vom Webciety Medien 2.0 Panel, der zumindest für einen Wachrüttler sorgen dürfte. Sein erfrischender Appell: „Facebook investiert in die Plattform - Amazon, Google, Myspace und Ebay. Wir müssen in Deutschland mutig sein und mehr Geld in die Hand nehmen. Die sogenannten „digital natives“ werden nur noch international einkaufen. Wir haben eine Verschiebung des Marktes in Richtung USA. Wenn es so weitergeht dann wird man in 10 Jahren nur noch international einkaufen und wer das nicht erkennt, also naja, dann brauchen wir hier nicht mehr weiter zu reden und können die CeBIT direkt einpacken. Dann gehen wir gleich in die USA…“

"think small -phone big" pong-3d robotics
think small - phone big Pong in 3D auf Zuwink Robotics hat ein Wasser gewittert

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Für Schaltzeit war 2009 in der Reihe der CeBIT-Besuche eine durchaus positive Überraschung. Zwar können wir leider nicht unbedingt auf vollere Auftragsbücher verweisen, jedoch das breite Interesse für unseren aktuellen Trendreport Mobile Payment und aufschlussreiche Gespräche an den Fraunhofer Ständen zählen zu den erfreulichen Eindrücken. Und letztlich hatten wir –das ganz nebenbei- bei den Convergator Awards auch das richtige „Näschen“. Insofern gilt für uns wahrscheinlich auch 2010:
„We’ll be back.“

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